Montag, 22. September 2008

Null Fett ist schlecht.

Keine Frage, Fett sind stark in Verruf geraten. Doch nicht jedes Fett ist schlecht. Fette sind nicht nur hervorragende Geschmacksträger, sondern auch lebensnotwendig. Wenn der Körper zu wenig Fett bekommt, wird unter anderem die Immunabwehr geschwächt, der Hormonhaushalt durcheinander gebracht, aber auch das gute HDL-Cholesterin reduziert. Zudem nimmt der Körper bei Fettmangel weniger Vitamine auf, da der Körper Fette für die Aufnahme von fettlöslichen Vitamine A, D, E und K benötigt.
Fett nicht gleich Fett
Experten empfehlen eine Tagesdosis von mindesten 30g, ansonsten drohen langfristig gesehen gesundheitliche Beschwerden. Wobei man unterscheiden muss zwischen den versteckten Fetten, welche hauptsächlich von tierischen Produkten abstammen und weitestgehend vermieden werden sollen, und den essenziell ungesättigte Fettsäuren, welche in pflanzlichen Ölen, Nüssen oder im Fisch vorkommen. Deshalb raten Ernährungsexperten auch dringend von extrem fettfreie Diäten ab, zumal diese in der Regel nicht zum gewünschten Ziel führen. Wie bei vielen Diäten besteht schnell die Gefahr, an einer Unterversorgung von lebensnotwendigen Nährstoffen zu leiden. Mangeldefizite drohen.